Geschäftsbericht

Volkswagen Konzern in China

Eine automobile Erfolgsstory im Raum Asien-Pazifik

Seit mehr als 25 Jahren ist der Volkswagen Konzern im Reich der Mitte vertreten. Die erfolgreichen Joint Ventures Shanghai-Volkswagen und FAW-Volkswagen fertigten im Geschäftsjahr 2010 mehr als 1,9 Mio. Fahrzeuge.

GESCHÄFTSVERLAUF

An dem 1984 gegründeten Joint Venture Shanghai Volkswagen sind wir zu 50 % beteiligt. Der Anteil am Gemeinschaftsunternehmen First Automotive Works (FAW) in Changchun, das 1990 an den Start ging, beläuft sich auf 40 %. Beide Unternehmen werden At Equity in den Konzernabschluss einbezogen.

Für Volkswagen hat die Bedeutung des chinesischen Marktes in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Mittlerweile ist der Konzern mit neun Produktionsstätten – sowohl fahrzeugproduzierende Werke als auch Komponentenwerke – in China vertreten. Zwei weitere Fahrzeugwerke befinden sich bereits in der Planung. Im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie plant Volkswagen, die Produktionskapazitäten in China mittelfristig auf rund 3 Mio. Fahrzeuge jährlich zu erhöhen. Bis zum Jahr 2015 wird der Konzern insgesamt 10,6 Mrd. € in China investieren. Der Betrag soll vollständig aus dem Cash-flow der chinesischen Joint Ventures finanziert werden.

Tiguan (Foto)

Tiguan

Der Volkswagen Konzern ist mit den Volumenmarken Volkswagen Pkw, Audi und Škoda sowie mit den Luxusmarken Lamborghini und Bentley auf dem chinesischen Pkw-Markt vertreten. Die Angebotspalette etablierter Konzernmodelle wird durch Fahrzeuge ergänzt, die speziell für den chinesischen Markt gefertigt werden. Dazu zählen beispielsweise der Passat New Lingyu, der Lavida und der New Bora.

Im Geschäftsjahr 2010 lieferte der Volkswagen Konzern 1,9 Mio. Fahrzeuge auf dem chinesischen Pkw-Markt aus; der Vergleichswert des Vorjahres wurde damit um 37,4 % übertroffen. Mit 1,5 Mio. Fahrzeugen waren die Verkaufszahlen der Marke Volkswagen Pkw um 34,1 % höher als 2009. Die Marken Audi und Škoda konnten ihre Auslieferungen an Kunden um 43,9 % beziehungsweise 47,3 % steigern. Besonders stark nachgefragt wurden die Modelle New Bora, Lavida, Passat New Lingyu, Santana, Audi A6 und Škoda Octavia. Die Nachfrage nach den neu in den Markt eingeführten Modellen Tiguan und Audi Q5 hat die Erwartungen übertroffen. Mit einem Marktanteil von 16,8 (16,5) % konnte der Volkswagen Konzern im Jahr 2010 seine Marktführerschaft in China weiter ausbauen.

Im Berichtsjahr setzten die Gemeinschaftsunternehmen aus lokaler Produktion insgesamt 1,9 Mio. Fahrzeuge ab; das waren 33,9 % mehr als im Jahr 2009.

Die Joint Ventures produzierten im Geschäftsjahr 2010 insgesamt 1,9 Mio. Fahrzeuge und damit 37,9 % mehr als im Vorjahr.

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VOLKSWAGEN KONZERN IN CHINA

 

 

 

 

 

 

 

 

2010

 

2009

 

%

Auslieferungen (Tsd. Fzg.)

 

1.923

 

1.400

 

+37,4

Absatz

 

1.871

 

1.397

 

+33,9

Produktion

 

1.914

 

1.388

 

+37,9

1,9 Mio.

FAHRZEUGE AN KUNDEN IN CHINA AUSGELIEFERT

Die Gemeinschaftsunternehmen in China erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010 ein Operatives Ergebnis (anteilig) von 1,9 Mrd. €.; das waren 1,1 Mrd. € mehr als im Vorjahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Volumensteigerung, der Kosten- und Investitionsdisziplin sowie positiven Wechselkurseffekten.

 

Die Werte der Joint-Venture-Gesellschaften in China sind im Operativen Ergebnis des Konzerns nicht enthalten, da diese Gesellschaften At Equity konsolidiert werden und ihre Ergebnisse anteilig ausschließlich in das Finanzergebnis des Konzerns einfließen.

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LOKALE PRODUKTION

 

 

 

 

Fahrzeuge

 

2010

 

2009

Volkswagen Pkw

 

1.506.886

 

1.113.650

Audi

 

209.645

 

142.359

Škoda

 

197.076

 

131.787

Gesamt

 

1.913.607

 

1.387.796

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ERGEBNIS

 

 

 

 

In Mio. €

 

2010

 

2009

Operatives Ergebnis (100 %)

 

4.389

 

1.892

Operatives Ergebnis (anteilig)

 

1.907

 

831

Lavida (Foto)

Lavida

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