Geschäftsbericht

Aktionärsstruktur

AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2010
in Prozent des Gezeichneten Kapitals
Aktionärsstruktur zum 31. Dezember 2010 (Balkendiagramm)

AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2010

In der obigen Grafik ist die Aktionärsstruktur der Volkswagen AG zum 31. Dezember 2010 dargestellt. Das Gezeichnete Kapital der Volkswagen AG stieg zum Ende des Jahres 2010 auf 1.190.882.163 €.

Die Stimmrechtsverteilung sah zum Bilanzstichtag wie folgt aus: Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hielt am Ende des Geschäftsjahres 50,74 % der Stimmrechte. Zweitgrößter Aktionär war das Land Niedersachsen mit einem Anteil an den Stimmrechten von 20,0 %. Als drittgrößter Aktionär hielt die Qatar Holding LLC 17,0 %, von der Porsche Holding GmbH, Salzburg, werden 2,37 % gehalten. Die restlichen 9,89 % der 295.045.567 Stammaktien entfielen auf weitere Aktionäre.

Die Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz sind unter www.volkswagenag.com/ir veröffentlicht.

WANDLUNG VON AKTIENOPTIONEN

Aufgrund der positiven Entwicklung der Stammaktie nutzten auch im Geschäftsjahr 2010 zahlreiche Mitarbeiter die attraktive Möglichkeit, zuvor gezeichnete Schuldverschreibungen in Stammaktien zu wandeln. Rund 700 Mitarbeiter übten ihr Wandlungsrecht aus den gezeichneten Schuldverschreibungen der siebten und achten Tranche des Aktienoptionsplans aus. Daraus entstanden 40.170 neue Stammaktien beziehungsweise 0,1 Mio. € Gezeichnetes Kapital. Weitere Angaben zu unserem Aktienoptionsplan finden Sie im Anhang des Volkswagen Konzernabschlusses.

HAUPTVERSAMMLUNG

Die 50. Ordentliche Hauptversammlung und die 9. Gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre der Volkswagen AG fanden am 22. April 2010 im Congress Center Hamburg statt. Die Stammaktionäre der Volkswagen AG stimmten bei einer Präsenz von 91,1 % für die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, für die Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen (einschließlich der Schaffung eines Bedingten Kapitals und der entsprechenden Satzungsänderung) und für das System zur Vergütung der Mitglieder des Vorstands.

Bei der Gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre betrug die Präsenz 28,6 %. Dieser Versammlung war vorgeschlagen worden, dem Ermächtigungsbeschluss der Ordentlichen Hauptversammlung der Stammaktionäre vom selben Tag zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen (Bedingtes Kapital) zuzustimmen. Die Zustimmung dazu wurde mit einer Mehrheit von 92,6 % erteilt. Die Abstimmungsergebnisse beider Versammlungen sind im Internet unter www.volkswagenag.com/ir abrufbar.

Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hat ihre Klage gegen die Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 24. April 2008 zu Tagesordnungspunkt 9.1 am 28. Mai 2010 zurückgenommen. Die Klage der CIA Consulting Investment Asset Management GmbH, Hamburg, gegen dieselbe Beschlussfassung ist am 25. November 2010 nach Abschluss eines Vergleichs ebenfalls zurückgenommen worden. Ferner haben das Land Niedersachsen, Hannover, und die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH, Groß Berßen, ihre Klage gegen die Beschlussfassung der damaligen Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 9.2 am 31. Mai 2010 nach Abschluss einer Kostenvereinbarung zurückgenommen.

Weitere Einzelheiten dazu können den entsprechenden Veröffentlichungen im Elektronischen Bundesanzeiger vom 2. und 4. Juni und vom 30. November 2010 sowie der Seite www.volkswagenag.com/ir entnommen werden.

Die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V., Berlin, hatte hinsichtlich der Hauptversammlung am 23. April 2009 eine Auskunftsklage erhoben. Diese Klage wurde am 26. Oktober 2010 vom Landgericht Hannover abgewiesen, Rechtsmittel gegen diese Entscheidung wurden nicht zugelassen.

Gegen die Beschlüsse der Außerordentlichen Hauptversammlung am 3. Dezember 2009 hatten die Knightsbridge Vermögensverwaltungs- und Beteiligungs GmbH, München, die CIA Consulting Investment Asset Management GmbH, Hamburg, die CDHL-Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, die VC-Services GmbH, Hamburg, und die Edmund Zimmermann GmbH, Geesthacht, aktienrechtliche Nichtigkeits- und Anfechtungsklagen erhoben. Diese Klagen wurden am 30. November 2010 nach Abschluss eines Vergleichs zurückgenommen.

Weitere Einzelheiten dazu können den entsprechenden Veröffentlichungen im Elektronischen Bundesanzeiger vom 3. Dezember 2010 sowie unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir entnommen werden.

Im Zusammenhang mit der Hauptversammlung am 22. April 2010 erhob die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V., Berlin, eine weitere Auskunftsklage sowie eine Anfechtungsklage hinsichtlich der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009. Beide Klagen wurden vor allem damit begründet, dass Fragen des Vertreters der Klägerin in der Hauptversammlung nicht oder nicht im erforderlichen Umfang beantwortet worden seien. Beide Klagen hat das Landgericht Hannover am 25. Januar 2011 abgewiesen.

Weitere Einzelheiten zur Anfechtungsklage können der entsprechenden Veröffentlichung im Elektronischen Bundesanzeiger vom 29. Juni 2010 sowie unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir entnommen werden.

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