Geschäftsbericht

Devisen-, Zins- und Rohstoffmärkte

WECHSELKURSENTWICKLUNG

Im Geschäftsjahr 2010 war die konjunkturelle Entwicklung weltweit von Unsicherheit geprägt. Die einzelnen Wirtschaftsräume erholten sich in unterschiedlichem Maße von der Finanz- und Wirtschaftskrise, die damit verbundenen Erwartungen wirkten sich stark auf die Währungsrelationen aus. Der Euro schwächte sich in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem US-Dollar ab, konnte sich aber danach wieder erholen. Für die Jahre 2011 und 2012 rechnen wir trotz einer anhaltend hohen Volatilität an den Finanzmärkten mit einem weiterhin starken Euro.

ZINSENTWICKLUNG

Die expansive Geldpolitik in vielen Ländern und die vergleichsweise geringen Inflationsraten führten im Geschäftsjahr 2010 zu einem sehr niedrigen Zinsniveau, das sich auch zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres kaum veränderte. Im weiteren Verlauf des Jahres 2011 erwarten wir allerdings etwas höhere kurzfristige Zinsen, vor allem in Europa. Auch die langfristigen Zinsen werden weltweit leicht ansteigen. Der Trend zu ansteigenden kurz- beziehungsweise langfristigen Zinsen sollte sich im Jahr 2012 aufgrund zunehmender Inflationstendenzen fortsetzen.

ENTWICKLUNG DER ROHSTOFFPREISE

Die Volatilität an den Rohstoffmärkten war im Geschäftsjahr 2010 erwartungsgemäß sehr hoch. Infolge der schnellen Erholung der Weltwirtschaft stiegen die Preise – unter heftigen Schwankungen – stark an. In Europa wurde der Anstieg jedoch durch den wieder erstarkten Euro abgemildert. Wie sich die Rohstoffpreise künftig entwickeln, hängt wesentlich davon ab, ob die Weltwirtschaft weiterhin stabil wächst. Die hohe Volatilität wird mittelfristig anhalten, mit deutlichen Preisrückgängen ist jedoch nicht zu rechnen.

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