Geschäftsbericht

Geschäftsverlauf

ABSATZ AN DIE HANDELSORGANISATION

Die Volkswagen AG setzte im Berichtsjahr 2.309.648 Fahrzeuge an die Handelsorganisation ab und übertraf damit den Vergleichswert 2009 um 12,5 %. Im Ausland wurden 69,2 (57,9) % der Fahrzeuge abgesetzt.

PRODUKTION

Mit 1.100.186 Fahrzeugen war die Produktionszahl der fahrzeugproduzierenden Werke der Volkswagen AG (Emden, Hannover und Wolfsburg) um 6,0 % höher als im Vorjahr. Die durchschnittliche Tagesproduktion der Volkswagen AG stieg um 13,9 % auf 5.195 Einheiten.

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LEISTUNGEN AN DIE BELEGSCHAFT DER VOLKSWAGEN AG

 

 

Mio. €

 

2010

 

%

 

2009

 

%

Direktentgelt einschließlich Barnebenleistungen

 

4.790

 

69,5

 

4.104

 

61,8

Soziale Abgaben

 

969

 

14,1

 

873

 

13,1

Bezahlte Ausfallzeiten

 

749

 

10,9

 

764

 

11,5

Altersversorgung

 

385

 

5,6

 

905

 

13,6

Gesamtaufwand

 

6.892

 

100,0

 

6.645

 

100,0

MITARBEITERZAHL

Am 31. Dezember 2010 waren an den Standorten der Volkswagen AG – ohne die Mitarbeiter, die für Tochtergesellschaften tätig sind – insgesamt 94.787 Personen beschäftigt. Darin enthalten waren 4.512 Auszubildende, in der passiven Phase der Altersteilzeit befanden sich 2.946 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Belegschaft um 0,4 % ab.

Der Anteil der weiblichen Arbeitnehmer an der Gesamtbelegschaft belief sich auf 14,5 %. In Teilzeit beschäftigte die Volkswagen AG 2.977 Personen (3,1 %). Ausländische Mitarbeiter machten einen Anteil von 5,9 % aus. Die Quote der Mitarbeiter im gewerblichen Bereich mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie ergänzender Berufsfortbildung betrug 83,2 %. Einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss besaßen 13,7 % der Beschäftigten. Im Berichtsjahr lag das Durchschnittsalter der Belegschaft bei 42,4 Jahren.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Forschungs- und Entwicklungskosten der Volkswagen AG nach HGB beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf 3,1 (3,0) Mrd. €. In diesem Bereich waren am Ende des Berichtsjahres 9.114 Personen beschäftigt.

BESCHAFFUNGSVOLUMEN

Das Einkaufsvolumen an den sechs inländischen Standorten der Volkswagen AG erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 auf 20,7 (18,1) Mrd. €; der Anteil der inländischen Lieferanten belief sich auf 70,7 (71,6) %. Auf Produktionsmaterial entfielen 17,6 Mrd. € des gesamten Beschaffungsvolumens, auf Investitionsgüter und Dienstleistungen entfielen 3,1 Mrd. €.

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AUSGABEN DER VOLKSWAGEN AG FÜR DEN UMWELTSCHUTZ

 

 

Mio. €

 

2010

 

2009

 

2008

 

2007

 

2006

Investitionen

 

12

 

10

 

8

 

20

 

19

Betriebskosten

 

197

 

180

 

185

 

177

 

170

AUSGABEN FÜR DEN UMWELTSCHUTZ

Zu den Umweltschutzinvestitionen zählen alle produktionsrelevanten Investitionen, die ausschließlich oder überwiegend für den Umweltschutz getätigt werden. Berücksichtigt werden additive, anlagenintegrierte und prozessintegrierte Maßnahmen. Additive Maßnahmen sind separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen, welche beispielsweise dem Schutz von Gewässern dienen. Sie sind dem Fertigungsprozess nachgeschaltet und verringern die durch den Produktionsprozess entstandenen Emissionen. Integrierte Maßnahmen sind Teil einer Fertigungsanlage oder eines Prozesses. Emissionen werden vermieden oder entstehen in viel geringerem Umfang. Die Schwerpunkte bei den Investitionen lagen im Jahr 2010 in den Bereichen Gewässerschutz und Abfallwirtschaft.

BETRIEBSKOSTEN DER VOLKSWAGEN AG FÜR DEN UMWELTSCHUTZ 2010
Anteil der Umweltschutzbereiche in Prozent
Betriebskosten der Volkswagen AG für den Umweltschutz 2010 (Balkendiagramm)

Die Umweltschutzbetriebskosten beziehen sich auf produktionsbezogene Maßnahmen. Das sind sowohl Ausgaben für den Betrieb von Anlagen, die dem Schutz der Umwelt dienen als auch Ausgaben für nicht anlagenbezogene Maßnahmen.

RISIKEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER VOLKSWAGEN AG

Die Geschäftsentwicklung der Volkswagen AG unterliegt im Wesentlichen den gleichen Risiken wie die des Volkswagen Konzerns. Diese Risiken erläutern wir im Risikobericht dieses Geschäftsberichts.

RISIKEN AUS FINANZINSTRUMENTEN

Für die Volkswagen AG bestehen bei der Verwendung von Finanzinstrumenten grundsätzlich die gleichen Risiken wie für den Volkswagen Konzern. Eine Erläuterung dieser Risiken finden Sie im Kapitel Finanzrisiken.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Der Vorstand der Volkswagen AG hat den nach § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht an den Aufsichtsrat erstattet und folgende Schlusserklärung abgegeben:

„Wir erklären, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Im Berichtszeitraum wurden Rechtsgeschäfte mit Dritten oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse von Porsche und anderer verbundener Unternehmen weder getroffen noch unterlassen.“

Der Jahresabschluss der Volkswagen AG (HGB) ist beim elektronischen Unternehmensregister unter der Internetadresse www.unternehmensregister.de abrufbar.

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