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Einer für alle Wege.

OFFENSIVE IM WACHSTUMSMARKT LATEINAMERIKA

Am 12. März 2010 war das Team mit drei Amarok und zwei Volkswagen Multivan als Begleitung in Bariloche am Fuße der Anden-Kette in Argentinien gestartet. Vor ihnen lag eine Tour, die zu 60 Volkswagen Händlern in 47 Städten Latein- und Mittelamerikas führte – und die den Startschuss für die Markteinführung des Amarok gab. Fast 20.000 Kilometer legten sie zurück, zwei Mal die Strecke von Wolfsburg nach Mexiko. Nach 87 Tagen, am 6. Juni 2010, erreichte der Fahrzeugtross das Volkswagen Werk Puebla in Mexiko.

Mit dem Amarok als vierte Baureihe beschleunigt Volkswagen Nutzfahrzeuge seinen Wachstumskurs. „So ein Auto hat uns lange im Portfolio gefehlt; der Amarok öffnet uns die Tore zu neuen Märkten“, sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Sprecher des Vorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Volkswagen ist heute der größte Autobauer in Südamerika, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte. In Brasilien und Mexiko ist Volkswagen sogar die Nummer eins. Nun verstärkt Volkswagen Nutzfahrzeuge mit dem Amarok die Offensive in dem riesigen Erdteil. Denn Südamerika ist eine Pickup-Region par excellence: „Die Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem. Die Auftragseingänge stiegen im Laufe der Amarok Challenge immer weiter an“, sagt Fernando Badia, Leiter des Lateinamerika Büros bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

„Der beste Botschafter für den Amarok kann nur einer sein – der Amarok selbst.“ Volkmar Steinhorst (Zitat)

Der im argentinischen Volkswagen Werk Pacheco nahe Buenos Aires gebaute Amarok trifft in Südamerika auf harte Konkurrenz. Doch der 5,25 Meter lange Newcomer punktet mit Kraft, Vielseitigkeit und Volkswagen typischer Qualität. Bei Sicherheit und Fahrkomfort verschaffen sparsame Antriebe, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP und die Antischlupfregelung ASR dem Volkswagen Pickup den entscheidenden Technikvorsprung. Die zweite Amarok-Fertigung startet Mitte 2012 mit einer Jahreskapazität von 40.000 Fahrzeugen im Stammwerk Hannover von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Zunächst steht jedoch Südamerika im Fokus.

Doch wie erobert man eigentlich einen Kontinent? Wie bringt man Händlern und Kunden, die verstreut von der Südspitze Südamerikas bis rund um den Golf von Mexiko leben, ein neues Modell nahe? Und zwar so nahe, dass sie es anfassen, sich hineinsetzen, es spüren können? Für Volkmar Steinhorst, Regionalleiter für Mittel- und Südamerika bei Volkswagen Nutzfahrzeuge, gab es nur einen Weg: „Der beste Botschafter für den Amarok kann nur einer sein – der Amarok selbst.“

Zwei Jahre lang plante das Lateinamerika-Büro unter Leitung von Fernando Badia die Fahrt. An jeder Station stellte das Team die Fahrzeuge vor: beim Händler, in Pressekonferenzen mit lokalen Journalisten und in zahllosen Gesprächen mit Interessenten und Kunden. Tageszeitungen, Automagazine, Radio- und lokale TV-Sender berichteten über die Amarok Challenge. Auf große Resonanz stieß die „rollende Markteinführung“ auch im Internet: Die Website mit Tagebuch und Fotoimpressionen besuchten während der Tour knapp 60.000 Nutzer.

„ROLLENDE“ MARKTEINFÜHRUNG

Der neue Amarok hat bewiesen, dass er ein Arbeitstier ist: zuverlässig, robust, stark. Sein Styling und das Image der Marke verschaffen dem Pickup aber auch imposante Auftritte auf urbanem Asphalt. Weil er auf City-Boulevards und Strandpromenaden, etwa denen am Panamericana Highway entlang der Pazifikküste im Norden Perus, eine ebenso gute Figur macht. „Einer der schönsten Flecken dieser Erde“, Espil hat diese Etappe noch genau vor Augen. Ja, er würde jederzeit wieder losfahren. Aber nur mit einem Amarok. „Es gibt kein Auto, das eine solche Tour besser bewältigen könnte.“

Automobile „Tort(o)ur“ – Die Amarok stellten unter Beweis, auf was es in Südamerika ankommt: Zuverlässigkeit, Robustheit, Kraft. Felipe Aja Espil, Volkmar Steinhorst und Fernando Badia (v. l. n. r.) organisierten die Amarok Challenge. (Foto)

AUTOMOBILE „TORT(O)UR“ – Die Amarok stellten unter Beweis, auf was es in Südamerika ankommt: Zuverlässigkeit, Robustheit, Kraft. Felipe Aja Espil, Volkmar Steinhorst und Fernando Badia (v.l.n.r.) organisierten die Amarok Challenge.

WEITERE INFORMATIONEN
http://www.volkswagen-commercial-vehicles.com  > Der Amarok

AUTORIN
Tina Rumpelt

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