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Fein abgestimmt.

Es sind Nuancen, die darüber entscheiden, ob ein Auto wirklich perfekt auftritt. Jozef Kabaň, Chefdesigner der Marke Škoda, teilt sein Streben nach Perfektion und Präzision mit seinem Kollegen Marek Smýkal, Leiter des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus. Beide sind Meister darin, Details aufeinander abzustimmen.

Hüter der Präzision – Chefdesigner Jozef Kaban (links) und Marek Smýkal, Leiter des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus, bei Škoda Auto in Mladá Boleslav. (Foto)

HÜTER DER PRÄZISION – Chefdesigner Jozef Kabaň (links) und Marek Smýkal, Leiter des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus, bei Škoda Auto in Mladá Boleslav.

„Meinen Kollegen sage ich immer: Das, was wir machen, machen wir perfekt“, erklärt der 38-jährige Designer Jozef Kabaň in der Werkhalle von Škoda Auto in Mladá Boleslav. Die 1.050 Mitarbeiter des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus entwickeln und fertigen hier Bauteile für die gesamte Škoda Produktpalette. In diesem Gebäude werden Ideen Wirklichkeit – unter dem Taktstock von Marek Smýkal, der seinen Designerkollegen heute durch die Maschinenwelt begleitet. „Das hier ist das Presswerkzeug für ein Außenblech der Seitentür eines Fabia“, erläutert Werkzeugfachmann Smýkal, während der Chefdesigner das Bauteil genau unter die Lupe nimmt und die Metallformen mit den Fingerspitzen nachfährt.

In der gigantischen Halle entstehen nicht nur die Presswerkzeuge und mit ihnen die Basis für die Karosserien, sondern auch Formen für die Herstellung von Motorblöcken oder Kupplungsgehäusen. Außerdem konstruieren die tschechischen Fachleute hier ganze Fertigungsanlagen, beispielsweise hochautomatisierte Schweißlinien für den Karosseriebau.

So unterschiedlich die Arbeitsbereiche Design und Werkzeugbau auf den ersten Blick scheinen mögen, so groß sind die Gemeinsamkeiten. Jozef Kabaň und Marek Smýkal sind sich einig: Sowohl bei der Gestaltung eines neuen Automobils als auch bei den Werkzeugen für dessen Fertigung kommt es auf höchste Präzision an. Die beiden Manager haben dasselbe Ziel: bestes Design und beste Qualität für die Marke Škoda und ihre Kunden.

Die Präzision in Design wie im Werkzeugbau ist für Škoda einer der Schlüssel zum internationalen Erfolg. (Zitat)

BEGEISTERUNG FÜR DIE EINFACHHEIT

Während Kabaň die Presswerkzeuge mustert und Smýkal ihm Einzelheiten erläutert, wird offensichtlich, wie sehr die Liebe zum Detail die beiden antreibt – jeden in seinem Metier. „Das Škoda Design zeugt von dem außergewöhnlich hohen Nutzwert, von der Begeisterung für die Einfachheit, Schlichtheit und gleichzeitig von perfekter Ausführung“, erklärt Kabaň . Škoda, das sind für ihn „Autos mit Charakter, mit einer eigenen Seele, denen man ansieht, dass sie von Menschen gemacht werden, die ihr Fach verstehen und lieben.“ Smýkal ergänzt: „Leidenschaft für das Auto und Präzision sind auch im Werkzeugbau unabdingbar. Nur so können unsere Werkzeuge, Formen und Schweißlinien den Entwurf eines Designers exakt wiedergeben und in ein Automobil aus Blech und Stahl umgesetzt werden.“

Kabaň fand über einen von Volkswagen ausgeschriebenen Design-Wettbewerb zu Škoda. Damals noch Student an der „Academy of Fine Arts and Design“ in Bratislava, wurden Automobile für ihn zur Leidenschaft – oder wie er es nennt: zur „Herzensangelegenheit“. „Der Kunde“, so Kabaň, „findet nicht nur rational zu einer Marke und einem Modell. Das Herz entscheidet mit.“ Das Design sei der erste, unmittelbare Kontakt mit einem Automobil. Es rufe intuitiv Emotionen hervor. Kabaň: „Das Design ist ein wesentliches Verkaufsargument. Es spiegelt die Qualität des Produkts wider und prägt die Marke Škoda.“

Es sind Nuancen, die darüber entscheiden, ob ein Auto wirklich perfekt auftritt. (Foto)
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