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Jung geblieben.

60 Jahre alt ist SEAT – und so jung wie nie zuvor. Einst mobilisierte die spanische Marke mit ihren robusten Kleinwagen das Land. Heute steht SEAT für junges Design, Modernität und Mobilität mit einer Extraprise Fahrspaß. Diese besondere Mischung aus hochklassiger Ingenieurskunst und purer Lebensfreude ist das Ergebnis der deutsch-spanischen Einflüsse auf die Marke. In Barcelona treffen sich die SEAT Generationen.

In Barcelona treffen sich die SEAT Generationen. (Foto)

Die Möwen fliegen über den Stadtstrand von Barcelona, einige Windsurfer segeln übers tiefblaue Mittelmeer, am Horizont schwebt ein Flugzeug dem Flughafen entgegen. Auf der Terrasse der Strandbar „El Bierzo“ sitzen Francisco de Pablo, Clara Lamarca und Álex Blanco in der milden Herbstmorgensonne bei Kaffee und Croissants zusammen. De Pablo, jetzt im Ruhestand, war bis vor kurzem Produktionschef im SEAT Werk Martorell. An der Strandpromenade hat er einen Klassiker geparkt: einen cremefarbenen SEAT 600 aus den Sechzigerjahren. Daneben steht in feurigem Dakota-Rot der neue Ibiza ST des jungen Designerpaares Lamarca und Blanco.

„Dieses Auto hat das Freizeitverhalten der Spanier völlig verändert.“ Francisco de Pablo, ehemaliger Seat-Produktionschef und Seat-600-Fahrer (Zitat)

DER SEAT, DER SPANIEN MOTORISIERTE

Der SEAT 600 weckt Erinnerungen. „Meine Eltern sind in so einem Auto zum Standesamt gefahren“, erzählt Lamarca. Und Blanco ergänzt: „Ein Onkel von mir besaß einen 600, den er lange und innig pflegte. Einmal durfte ich mich hinters Steuer setzen – ein großes nostalgisches Vergnügen.“ Francisco de Pablo schmunzelt. Er selbst hat in einem SEAT 600 die Führerscheinprüfung abgelegt. „Diesem Wagen verdankt das ganze Land seine Motorisierung“, sagt er. „Was der Volkswagen Käfer für die Deutschen war, das war der SEAT 600 für uns. Dieses Auto hat das Freizeitverhalten der Spanier völlig verändert.“

Francisco de Pablo ist aus einem Vorort von Barcelona zum SEAT Generationentreffen gekommen. Und er freut sich auf eine Tour am Steuer des blitzblanken Oldtimers durch die Stadt, die seit 50 Jahren seine Heimat ist. Nach dem Frühstück mit den zwei jungen Innendesignern will er den Oldtimer hinauf auf Barcelonas Hausberg Montjuïc entführen, des wunderbaren Ausblicks wegen. Lamarca und Blanco bleiben vorerst in der Stadt. Gegen Abend werden sich die beiden auf dem Plaça Reial, unweit der berühmten Flaniermeile Rambla, noch einmal mit de Pablo und seinem SEAT 600 treffen.

GRAZIE, STIL UND EVOLUTION

Der neue Ibiza ST des jungen Designerpaares Lamarca und Blanco in feurigem Dakota-Rot. (Foto)

BARCELONA, STADT DER MODERNE –
Zeitgenössische Architektur und
Kunst prägen die Strandpromenade:
Architekt Frank Gehry erschuf die
Skulptur eines Fischs, die zu einem
modernen Wahrzeichen der Stadt
geworden ist.

Sie verabschieden sich auf der Promenade an ihren Autos. Im Vergleich mit dem markant modernen Ibiza ST sieht der rundliche 600 richtig niedlich aus. „Da passten vier Elefanten, die Schwiegermutter und sogar noch der Kanarienvogel hinein“, sagt de Pablo, „zumindest kam es uns früher so vor.“ Er öffnet den Kofferraum, in den nach heutigen Maßstäben gerade so ein Stück Handgepäck passt. Der junge Innendesigner staunt, dann versucht er die Haube behutsam wieder zu schließen. Es gelingt ihm nicht. „Das geht nur mit Grazie und Stil“, erklärt de Pablo – stößt die Haube an und lässt sie einfach herunterfallen. Zu. Oldtimer-Liebhaber de Pablo hat aber auch ein Kennerauge für moderne Karossen. Er gibt sein Faible für SEAT preis: „Von Bauteil zu Bauteil, von Baujahr zu Baujahr lässt sich bei SEAT eine Evolution ablesen.“ Dann startet der 22-PS-Motor des 600, der Wagen entschlüpft seiner Parklücke und tuckert davon.

Die Generationen sind sich einig: „Am stärksten ist die Entwicklung der Marke SEAT im Design erkennbar. Und hier gilt für Autos wie für Architektur: Form und Funktionalität müssen im Einklang stehen. Wie das geht, zeigen die Ibiza-Modelle der vierten Generation. Sie sind ebenso schön wie alltagstauglich“, so Blancos Urteil. Wie Lamarca ist er in Barcelona aufgewachsen, beide haben dort an angesehenen Hochschulen für Gestaltung studiert. „Diese Stadt lebt und atmet gutes Design“, sagt Lamarca, „und jeden, der sich mit Design und Gestaltung beschäftigt, beeinflusst diese Stadt.“

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