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Wahrer Luxus.

Luxus – einst Synonym für feinste Waren, edle Materialien und höchste Handwerkskunst – scheint heute Normalität. Beengte Hotelzimmer, schlichte Uhren, herkömmliche Sonnenbrillen – alle täuschen Luxus vor. Grund genug, mit Dirk van Braeckel, Director of Styling and Concept Design bei Bentley, auf die Suche nach wahrem Luxus zu gehen. In der Weltmetropole London – wo sonst?

Dirk van Braeckel, Director of Styling and Concept Design bei Bentley, auf der Suche nach wahrem Luxus in der Weltmetropole London (Foto)

„Mit Salz und Pfeffer?“ Drei Prozent aller weltweit konsumierten Gemüsesäfte werden in der Luft ausgeschenkt, insgesamt 1,2 Millionen Liter. Nichts scheint den Luxus einer Flugreise so sehr zu symbolisieren wie der Tomatensaft – obwohl Fliegen zur Allerweltssache geworden ist.

TRADITION, BEHUTSAM MODERNISIERT

„Luxus, das sind für mich Dinge jenseits des Alltäglichen, die man sich leisten kann oder möchte“, erklärt der 52-jährige Belgier Dirk van Braeckel. „Und genau das schätzen die Kunden an Bentley. Wir stehen für einen Luxus, der fest in Altbewährtem verwurzelt ist. Dass wir traditionelle Werte erkennen, pflegen und behutsam modernisieren, macht die Faszination dieser Marke aus.“

„Luxus, das sind für mich Dinge jenseits des Alltäglichen, die man sich leisten kann oder möchte.“ Dirk van Braeckel, Director of Styling and Concept Design bei Bentley (Zitat)

An welchen Orten man wahren Luxus erfahren kann, will van Braeckel heute in London demonstrieren. Auf dem Weg zum Mulsanne1, der in der Tiefgarage am City Air Terminal parkt, erläutert der Designer lakonisch: „Luxusprodukte braucht eigentlich niemand, aber jeder begehrt sie. Also muss ich die Leute dazu verführen, ihrem Begehren nachzugeben. Ja, wenn man so will, arbeite ich bei Bentley als Verführer.“

Sobald die Türen des Mulsanne ins Schloss fallen, bleibt das hektische und laute Treiben der Welt draußen. Ein Kokon. Komfort für Connaisseure.

DAS „RAUMSCHIFF“, DAS ÜBERZEUGT

Der Weg ins Stadtzentrum wird zum Ziel, das katzenhafte Schnurren des Motors zur Begleitmusik für leise, fast vorsichtige Gespräche. Bis sich die Tür des Wagens vor dem Hotel „One Aldwych“ wieder öffnet. Kurzfristig dringt lärmendes Dröhnen ins Ohr. Doch bald schließt sich die Eingangstür des Hotels hinter uns, ein weiterer Luxus-Kokon umschließt die Gäste des Hauses. Der Mann aus dem Dorf Deinze nahe Gent nimmt das unterbrochene Gespräch wieder auf: „Als ich im Sommer 1999 mit meinem ersten Projekt, dem Continental GT, angefangen habe, wollte ich etwas wagen. Ich wollte einen großen Schritt machen und ein modernes Auto bauen, das aber sofort als Bentley erkennbar sein sollte. Auf manche wirkte das, was ich schließlich vorgestellt habe, wie ein Raumschiff. Aber das Auto hat es geschafft, als echter Bentley zu überzeugen – erst den Vorstand und dann vor allem die Kunden. Heute, zehn Jahre später, ist der Continental GT1 das bei Weitem erfolgreichste Modell. Es war richtig, die Tradition der Marke zu modernisieren.“

Das Gleiche gilt auch für das „One Aldwych“. Fortschrittlich in technischen Belangen, individuell bis ins Detail, ausgewogen in einem Stil, in dem sich Moderne und Geschichte gekonnt mischen. Aber, Gott behüte, kein Hotel, das dem Designer huldigt, sondern dem Gast. Wie bei Bentley: Trotz Modernität sind traditionelle Werte hier klar erkennbar.

Verführer im Dienste Bentleys – Chefdesigner Dirk van Braekel setzt auf die Symbiose von Tradition und Modernität. (Foto)

VERFÜHRER IM DIENSTE BENTLEYS – Chefdesigner Dirk van Braeckel setzt auf die Symbiose von Tradition und Modernität.

1 Verbrauchs- und Emissionsangaben finden Sie hier.

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