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Wahrer Luxus.

STILSICHER MODERN

Der Mulsanne belegt, wie stilsicher die Moderne ins Autodesign einziehen kann. Aber ohne Gimmicks, ohne Gadgets – anders als es manche Luxusmarken versucht haben oder noch versuchen. Bei Bentley steht stattdessen die Verbindung von Exklusivität und höchster Qualität mit automobiler Spitzentechnologie im Mittelpunkt. Und Perfektion braucht Zeit: Mehr als 400 Stunden Handarbeit fließen in die Fertigung eines Bentley, in dem jedes Detail – bis hin zu den über 120 möglichen Außenfarben – auf die Wünsche seines zukünftigen Besitzers abgestimmt ist.

Perfektion und Exklusivität – 400 bis 500 Stunden Handarbeit fließen in die Fertigung eines Bentley. Handwerkliche Perfektion zeichnet auch die Maßkonfektion bei Dunhill im „Broaden House“ in Mayfair aus. (Foto)

PERFEKTION UND EXKLUSIVITÄT – 400 bis 500 Stunden Handarbeit fließen in die Fertigung eines Bentley. Handwerkliche Perfektion zeichnet auch die Maßkonfektion bei Dunhill im „Bourdon House“ in Mayfair aus.

Dieses Prinzip verfolgt auch das „Bourdon House“ im Londoner Stadtteil Mayfair. Hier, im ehemaligen Stadthaus des Duke of Westminster, residiert Dunhill. Tradition ist an diesem Ort Pflicht, an dem Zigarren-Aficionados besondere Exemplare ausgefallener Marken in einem begehbaren Keller-Humidor lagern. Als Erbstücke. Daneben ein Kino mit einer Soundanlage des Edelherstellers Meridian, deren Akustik glauben machen könnte, man sei in der Royal Albert Hall. Im Erdgeschoss die exklusive und aus feinsten Materialien zusammengestellte Herrenkollektion: Füllfederhalter, Schuhwerk und Gepäckstücke, die in Hunderten Stunden Handarbeit entstanden sind.

„Bentley baut Automobile, wie es sonst niemand tut – absolut unverwechselbar.“ Dirk van Braeckel (Zitat)
Chill-out im Vertigo 42 – Der Bentley Chefdesigner freut sich auf Zeit mit seiner Familie: „Luxus.“ (Foto)

CHILL-OUT IM VERTIGO 42 –
Der Bentley Chefdesigner freut
sich auf Zeit mit seiner Familie:
„Luxus.“

Aber eben auch die erste und wohl weltweit einzige „biometrische Geldbörse“, die ihren Inhalt nur via Fingerabdruck preisgibt. All diesen Preziosen, so der Designer, „ist ihr Streben nach Perfektion gemein: vom ersten Eindruck bis ins letzte Detail. Das Endergebnis ist eine umwerfende Ausstrahlung, bei der man nur ‚Wow‘ sagen kann. Das ist Emotion pur.“

Emotionen weckt auch ein Besuch im Alexander McQueen Shop. McQueen, einst Enfant terrible der Modeszene und doch einer ihrer begnadetsten Designer, starb im Januar 2010. Seine Entwürfe waren einzigartig, stachen durch ihre Individualität und Unangepasstheit hervor. Motive, denen auch van Braeckel folgt: „Bentley baut Automobile, wie es sonst niemand tut – absolut unverwechselbar.“ Und das gelingt heute überzeugender als je zuvor. Denn, und da ist sich der Automobil-Ästhet sicher, die Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern habe auf die englische Traditionsmarke wie ein Jungbrunnen gewirkt: „Bentley hat sich wieder auf seine ureigenen Markenwerte besonnen und sie in die Zukunft übertragen.“ Ausstrahlung, Präsenz und Individualität wurden mit „viel Herzblut und noch mehr Ausdauer“ perfektioniert. Heute stehe Bentley für zeitgemäßen Luxus. Oder, wie es van Braeckel zusammenfasst: „Bentley, das sind automobile Emotionen ‚made in England‘.“

Wieder schließen sich die Türen des Mulsanne. Wieder bleibt die Hektik draußen. Wieder hat man das Gefühl, in einem edlen Wohnzimmer unterwegs zu sein. Und das, obwohl ein 6,75-Liter-V8-Motor den Mulsanne durch den Londoner Stadtverkehr treibt. Auch Sportlichkeit ist ein originäres Markenattribut, das Bentley wiederbelebt hat. „Im Jahr 2002 haben wir eine Limousine an die Queen ausgeliefert – und ein Jahr später Le Mans gewonnen“, schwärmt van Braeckel. „Welche andere Marke schafft so etwas innerhalb von zwölf Monaten?“

AM ENDE DES TAGES: GENUSS

Keine zwölf Monate, sondern knapp zwölf Stunden nach dem Start der Tour durch London sitzt van Braeckel im Vertigo 42. Zum Chill-out, wenn man so will. Hier oben, genau 42 Stockwerke über dem lebhaften Treiben in den Straßen, kann der Designer abschalten. Er lässt den Blick über die Stadt schweifen, die wie keine andere Moderne und Tradition vereint. In glühenden Farben versinkt die Megapolis in einen winterlichen Abend. Und aus tiefer Seele kommt der Satz: „Ich glaube, für mich bedeutet Luxus auch, Zeit mit der Familie verbringen zu können. Und hin und wieder einen guten Tropfen zu genießen.“

Aber bitte nicht mit Salz und Pfeffer. Sondern mit fein perlenden Bläschen, versteht sich.

Links: An welchen Orten man wahren Luxus erfahren kann, will Dirk van Braeckel heute in London demonstrieren. Rechts: Emotionen weckt auch ein Besuch im Alexander McQueen Shop. (Foto)

WEITERE INFORMATIONEN
www.bentleymotors.com

AUTOR
Jo Clahsen

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