Geschäftsbericht

Arbeit der Ausschüsse

Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat insgesamt fünf Ausschüsse eingerichtet: das Präsidium, den Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG, den Prüfungsausschuss, den Ausschuss für Geschäfte mit Großaktionären (AfGG) und einen Nominierungsausschuss. Das Präsidium besteht laut seiner Geschäftsordnung aus jeweils drei Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer, der AfGG setzt sich aus jeweils vier Vertretern beider Seiten zusammen. Den Nominierungsausschuss bilden die Kapitaleignervertreter im Präsidium; in den beiden übrigen Ausschüssen befinden sich je zwei Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer. Die personelle Besetzung der Ausschüsse zum 31. Dezember 2010 ist der Aufstellung im Kapitel Aufsichtsrat zu entnehmen.

Das Präsidium des Aufsichtsrats tagte im Berichtsjahr fünf Mal. Dabei wurden insbesondere die Beschlüsse des Aufsichtsrats gründlich vorbereitet sowie nicht vergütungsbezogene vertragliche Angelegenheiten des Vorstands geregelt.

Der Vermittlungsausschuss musste im Geschäftsjahr 2010 nicht einberufen werden.

Der Prüfungsausschuss trat im Berichtsjahr fünf Mal zusammen und beschäftigte sich dabei vor allem mit dem Konzernabschluss, dem Risikomanagement einschließlich des internen Kontrollsystems sowie den Fortschritten beim Ausbau einer Compliance-Organisation. Außerdem befasste sich der Prüfungsausschuss mit den Quartalsberichten und dem Halbjahresfinanzbericht des Konzerns sowie mit aktuellen Fragen der Rechnungslegung und deren Kontrolle durch den Abschlussprüfer.

Der AfGG hat in erster Linie die Aufgabe, die Geschäftsbeziehungen der Volkswagen AG und ihrer Konzerngesellschaften zu Großaktionären der Volkswagen AG, die über mindestens 5 % der Stimmrechte verfügen, zu überwachen. Dieser Ausschuss entscheidet insbesondere über die erforderliche Zustimmung zu Verträgen zwischen dem Volkswagen Konzern und Gesellschaften von Großaktionären. Im Berichtsjahr tagte dieses Gremium ein Mal. Der AfGG ging hervor aus der Zusammenführung des Ausschusses für Geschäftsbeziehungen mit Aktionären (AfGA) und des Ausschusses für besondere Geschäfte (AfbG), die im Juni 2010 vom Aufsichtsrat beschlossen worden war. Der AfGA hatte bis dahin im Berichtsjahr nicht mehr getagt, der AfbG hingegen drei Mal.

Der Nominierungsausschuss soll dem Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorschlagen. Der Ausschuss trat dazu im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Mal zusammen.

Die Vertreter der Anteilseigner trafen sich zusätzlich jeweils vor den Aufsichtsratssitzungen zu Vorbesprechungen.

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